Chronik

Der in Ulmen eingebürgerte Ort Meiserich geht auf eine kleine Siedlung
der Kelten zurück, die unseren Heimat schon vor Christi Geburt wohnten
Der Name Meiserich dürfte abgeleitet sein von dem keltischen Wort >micericus<;
die Endsilbe (icus=acus=Erhebung ) läßt auf Hügelgräber
schließen, in denen unsere Vorfahren ihre Toten bestatteten. Solche
Grabhügel sind in der Umgebung des Dorfes heute noch zu finden.

Die Bevölkerungszahl nahm nur langsam zu. Es sollen im 14. Jahrhundert
zwanzig Bürger hier gewohnt haben. 1563 zählte man 10 Häuser und im
Jahren 1785 war das Dorf auf 145 Seelen angewachsen.
Bedingt durch den Strukturwandel in den letzten vierzig Jahren ist die
Bedeutung der landwirtschaftlichen Kleinbetriebe in zunehmenden Maße
im Schwinden begriffen.

Die Anlagen der damaligen Bundeswehr in Ulmen, Hochpochten und den
noch bestehenden Fliegerhorst Büchel sowie eine vorausplanende
Kommunalpolitik der Gemeinde Ulmen schaffen neue Arbeitsplätze
beziehungsweise nehmen freiwerdende Arbeitskräfte auf.

Auf etwa 10 ha Ackerland und Wiesen entstanden nahe Meiserich bereits 10 Ferienhäuser; Die Besitzer stammen aus den Ballungsgebieten Nordrhein-Westfalens und wollen sich in der reinen Luft der herben
Landschaft erholen. Darum finden sich jedes Jahr auch viele Feriengäste
in unserem Dorf ein, die in der Gaststätte mit Ferienwohnung oder in den
zahlreichen Ferienhäusern übernachten.